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2. September 2008, 7:19
Flotte und ausdauernde Taschen-Surfmaschine: Asus Eee-PC 901

asus_eee-pc_901.jpg Ganz schön winzig kommt er mir vor, der Asus Eee-PC 901 - dabei ist er auch nicht kleiner als sein noch mit älteren technischen Innereien ausgestatteter Bruder, der Asus Eee-PC 900. Unterwegs muss das kein Nachteil sein; mit seinen Dimensionen und seinem bescheidenen Gewicht von ca. 1100 Gramm kommt er gern auf jede Reise mit.

Natürlich muss sich der Anwender dabei etwas einschränken. Vor allem die Tastatur macht mir zu schaffen, sie ist schon arg winzig, was bei längerem Tippen doch stört. Wenn die Alternative allerdings eine Handy-Tastatur ist, relativiert sich die Kritik. Weniger problematisch ist für mich der Bildschirm. 8,9 Zoll mit 1024x600 Punkten, das reicht für die allermeisten Websites, und ich kann ja auch noch scharf hinsehen. Schön: das vergrößerte Mauspad, außerdem hat Asus die ehemals überlange Maustaste geteilt.

Im Inneren des Eee-PC 901 werkelt ein Intel-Atom-Prozessor N270 mit 1,6 Gigahertz. Das ist bei aktuellen Netbooks Standard. Mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und unter Windows XP kommt der Eee-PC 901 auf einen PC-Mark-2005-Index von gut 1250 Punkten. Das ist zwar immerhin ein Viertel mehr als beim älteren Eee-PC 900, ich hatte mir aber eine stärkere Leistungssteigerung vorgestellt.  Völlig leise ist der Rechner dabei nicht, aber er nervt auch nicht.

Ausgestattet ist der Eee-PC 901 ganz ordentlich. Drei USB-Schnittstellen, Kartenleser (SD), eine Webcam mit 1,3 Megapixeln, dazu kommt auch noch Bluetooth-Funk. Im Hinterteil des Netbooks steckt ein großer Akku, durch den das Gerät leicht schräg steht (dadurch arbeitet es sich auch etwas angenehmer damit). Sein größter Vorteil: er verschafft dem Eee-PC 901 eine ordentliche Ausdauer.

Selbst mit eingeschaltetem W-Lan kommt man durchaus auf fünf bis fünfeinhalb Stunden Laufzeit - vorausgesetzt, man dimmt den Bildschirm dazu herunter. Aber selbst in der hellen Sonne reicht eine Akkufüllung für viereinhalb Stunden Internetsurfen. Das schafft die Konkurrenz oft noch nicht, die oft allerdings auch Festplatten und größere Bildschirme mit Strom versorgen muss.

Fazit: Der kleine Bildschirm und die sparsamen Flash-"Festplatten" bescheren dem knapp 370 Euro teuren Asus Eee-PC 901 ein sehr gutes Durchhaltevermögen. Auf seine insgesamt 12 GB Speicher passt natürlich die Foto- und Musiksammlung nicht.

asus_eee-pc_901_2.jpg 

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Kategorie: Notebook
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J.Lester (2. September 2008 - 7:54)

Als 'Neben-PC' könnte mir der ASUS 901 schon gefallen.

Welche Hardware kann man anschliessen? Z.B. Tastatur oder Printer?
Mit einer Webcam kommt er wohl zurecht.
Ist WINDOWS XP vorinstalliert?

Danke für eine etwaige Antwort hier

Markus (2. September 2008 - 8:28)

Wie lange benötigt der 901 denn zum booten und ausschalten?

Gruß

Cmdr. Matting (2. September 2008 - 9:38)

Anschließen kann man jede Hardware (via USB), natürlich auch Drucker oder Tastatur, oder auch einen externen Bildschirm. Windows XP ist vorinstalliert. Die Bootzeit kann ich morgen ermitteln, sensatiuonell flott geht es aber nicht, ist halt Windows XP.

Crass Spektakel (2. September 2008 - 10:59)

Wozu braucht man Windows XP auf dem Ding, da kommt ein Ubuntu drauf, das ist auf dem kleinem viel angenehmer zu verwenden und es kommt mit viel mehr Applikationen serienmässig. Ich möchte garnichtmehr auf FSpot zur Fotoverwaltung verzichten, oder auf ein OpenOffice das auf den kleinen Bildschirm optimiert ist, die gute Integration der FAX-Software (welche Windows-FAX-Software kann offline übers Netz Faxe über mein FAX-Gerät daheim faxen?), die insgesamt 27.000 mit einem Klick installierbaren Applikationen, vollautomatische aktualisierung aller installierten Anwendungen... das ist so ähnlich wie die 24/7 Adminpizza mit integriertem Koffein und Nikotin: Macht süchtig.

J.Lester (2. September 2008 - 18:17)

Herr Matting

Danke für die Antwort(en)

Markus (5. September 2008 - 13:21)

Hallo Herr Mattig,

könnten Sie noch die Boot-Zeit testen?

1000 Dank.

H.Schindler (7. September 2008 - 16:02)

Hallo Crass Spektakel,
wuerde gerne direkt Kontakt mit Ihnen haben. (hschin@web.de)

ich (8. September 2008 - 5:02)

Hatte auf das Gerät gewartet, immerhin lockt eine sehr lange Akku-Laufzeit. Nur sind winzige Tastatur und dunkles Display klare ko-Kriterien. Habe mich stattdessen für ein günstigeres und ergonomisch besseres Konkurrenzprodukt entschieden (Acer Aspire One), trotz der nominell schlechteren Ausstattung.

Cmdr. Matting (8. September 2008 - 10:14)

Bootzeit:
Vom Drücken des Einschaltknopfes bis zum Verschwinden der Sanduhr: 40 Sekunden; Ausschalten: 27 Sekunden.

1st1 (8. September 2008 - 14:07)

Man sollte sich auch mal den Acer Aspire One anschauen, der sieht wesentlich schicker aus, und hat bei noch etwas kleinerer Gehäusegröße das gleiche Display, und eine immer noch annehmbare Tastatur. Alternativ gibt es ihn mit 12 GB SSD oder 160 Gb Festplatte. Win XP startet innerhalb einer Minute von der Platte, sofern man es nicht mit speicherfressenden Autostart-Tools zumüllt.

Es gibt übrigens auch diverse Foren, in denen sich die Netbook-Benutzer austauschen, hier die drei wichtigsten im deutschprachigen Raum:
- http://forum.eeepcnews.de/
- http://www.iphpbb3.com/forum/39151476nx21895/acer-aspire-one-f1/
- http://wind-series.de/forum/

Cmdr. Matting (8. September 2008 - 15:31)

Den Acer Aspire One kann man sich auch hier anschauen ;-)

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